Unentschieden zum Saisonabschluss

Am letzten Spieltag der Saison 2023/24 ging es für den BSV auf den Kunstrasenplatz der Maxim-Gorki-Straße. Dort erwartete uns der FC Fiko Rostock, für den es um nichts Weiteres als den Klassenerhalt ging, von daher waren die Gastgeber bis in die Haarspitzen motiviert, aber auch der BSV wollte in der Tabelle noch den einen oder anderen Platz klettern und sich für das verlorene Hinspiel revanchieren.


Der Wunsch von Sven war groß, dass er einmal in der Saison mit der gleichen Elf beginnen konnte, aber es klappte auch im 26. Saisonspiel nicht. Häßchen und Lukas Manski rückten zurück in die Startelf und nahmen die Plätze von Paddy und Kolbsen ein. Ansonsten sah man die gleichen neun Gesichter, die noch in der Vorwoche den Kantersieg gefeiert hatten.


Bei ziemlicher Hitze begann das Spiel auf Augenhöhe. Fiko versuchte in der Anfangsphase mit langen Bällen hinter unsere Defensive zu kommen. Keine drei Minuten waren gespielt, da rutschte ein langer Ball durch, auch der herausstürmende Nils konnte den 0:1 Rückstand nicht verhindern. Der BSV brauchte allerdings nicht lange, um sich zu schütteln. Brian zog aus 25 Metern einfach mal ab, der Fiko-Keeper konnte den Hammer nur zur Seite abklatschen lassen, wo Jatschi am schnellsten schaltete und den Ball über die Linie zum verdienten Ausgleich beförderte. Im Anschluss neutralisierten sich beide Teams. Der BSV hatte mehr Spielanteile und Chancen, Fiko stand hinten jedoch sattelfest und versuchte ihre schnellen Leute in der Offensive mit langen Bällen einzusetzen. Nils war zum Glück immer wieder auf seinem Posten und rettete dem BSV mit mehreren Glanztaten das Unentschieden fast in die Pause. Kurz vor der Pause dann ein super Angriff über Ludwig und Jatschi, der den Weg nicht ins Tor fand. Im direkten Gegenzug wieder ein langer Ball der Gastgeber und der Führungstreffer mit dem Pausenpfiff. Ärgerlich!


Unzufrieden ging der BSV in die Halbzeit, aber es waren ja noch 45 Minuten zu spielen.
Zu Beginn dann erst einmal wieder ein Abtasten beider Teams. Der BSV mit mehr Ballbesitz, Fiko mit guten Umschaltmomenten. Nach 55 Minuten ersetzte Luca den angeschlagenen Julian und rückte in die Innenverteidigung. Im Anschluss häuften sich die Chancen auf beiden Seiten. Erst schoss Brian aus der Distanz knapp am Tor vorbei, dann traf Fiko die Latte. Glück für den BSV. Nach einer guten Stunde wurde dann Birki mit seiner gefürchteten Außenmauke für Häßchen eingewechselt. Gute zehn Minuten später dann das Jokertor. Der Ball kommt mittig kurz vor dem Sechzehner zu Birki, der seine linke Kelle rausholt und zum mittlerweile verdienten Ausgleich traf. Ekstase pur beim Torschützen, ich glaube die Faust ballte sich sogar kurz zusammen, man hätte denken können Birki besaß eine Fiko-Vergangenheit, dem ist aber nicht so 😀


Der BSV wollte jetzt mehr. Fiete und Brian trieben über außen immer wieder ein und versuchten Ludwig oder Jatschi in Szene zu setzen. Der entscheidende Pass oder Schuss fehlte aber noch. Defensiv musste der BSV immer wieder auf der Hut sein, da ein Sieg für Fiko den sicheren Klassenerhalt bedeutete und diesen wollten sie auch. Kurz vor dem Schlusspfiff dann die Riesenmöglichkeit für Ludwig, der die Kugel über einen Diagonalball von Luca und einer überragenden Mitnahme von Jatschi bekam und leider knapp rechts am Tor vorbeischob. Am Ende trennen sich beide Teams versöhnlich mit einem 2:2. Der BSV bejubelte seine starke Rückrunde, die Gastgeber den Klassenerhalt. Herzlichen Glückwunsch und vielleicht bis zur nächsten Saison!

Saisonfazit

Das war es also mit der Saison 2023/2024. Der BSV Kessin landet am Ende mit 38 Punkten und einem Torverhältnis von 54:39 auf dem 7. Tabellenplatz. Mit gerade einmal 39 Gegentreffern stellen wir zudem die beste Defensive und belegen außerdem den ersten Platz in der Fairnesstabelle mit nur 28 gelben Karten. Da gab es auch schon deutlich andere Zeiten, die Leute fühlen sich hoffentlich angesprochen 😉 (Frank, Nico, Mirko, Frömel und Co.) Besonders auf fremden Plätzen war der BSV eine Macht und holte mit 23 Punkten, die drittmeisten in dieser Saison. Die gute heimische Kuhstallluft tat aber höchstwahrscheinlich auch den Gästen gut, denn dort wurden zu viele Punkte abgegeben. Ein großes Dankeschön an dieser Stelle an jeden Fan, der unsere Männer zu Hause oder auswärts angefeuert hat und egal bei welchem Wetter neben dem Platz stand, Respekt! Genießt die Sommerpause, ruht euch aus, bleibt gesund und dann sehen wir uns Anfang August wieder zum Trainingsauftakt. Bis dahin, alles Gute!

Aufstellung

Nils Kröner- Lukas Manski, Julian Parschau (55. Gian Luca Bandiko), Felix Jannott, Brian Sturzwage- Fiete Oesterle, Mathias Tischler, Tom Hutfilz, Ludwig Schwarz- Jan Tschirner- Tom Haß (64. Felix Birkner)

Torfolge

1:0 Thore Labrenz. 3′
1:1 Jan Tschirner. 8′
2:1 Timm Draeger 45′
2:2 Felix Birkner. 75′

8:0! BSV feiert Kantersieg zum Heimspielabschluss

Nach der deutlichen Niederlage am letzten Wochenende gegen die Rostocker BSG waren wir um Wiedergutmachung zum Heim-Saisonabschluss bemüht. Dafür war alles angerichtet, musste lediglich noch die Mannschaft performen, um den passenden Rahmen zu schaffen.

Los geht’s
Spielbericht

Wieder einmal wurde die Anfangsaufstellung stark durcheinandergewirbelt, am Ende hatten wir jedoch auch heute ein starkes Aufgebot zusammen. Für Luca, Manski, Knispel, Häßchen und Enrico rückten Julian, Brian, Paddy, Fiete und Kolbsen (zurück) in die Startelf. Quasi mit Anpfiff zeigte der BSV, dass der unbedingte Wille vorhanden war, das Spiel gegen einen schwierigen Gegner, den wir erwarteten, erfolgreich zu gestalten und riss das Spiel direkt an sich. Bereits nach drei Minuten resultierte daraus beinahe die Führung, Jatschi scheiterte aber knapp am Pfosten. Wir blieben dran und schnürten die Kröpeliner in ihrer Hälfte ein und kamen zu der einen oder anderen weiteren Möglichkeit. Bezahlt machte sich die Druckphase in der 7. Spielminute. Nach einer Ecke von Brian war es Julian, der sich am höchsten schraubte, den Torwart mit einem Aufsetzer überwinden konnte und sich in die Torschützenliste eintrug! Glückwunsch!

Paddy

Bereits fünf Minuten später stellte Kolbsen auf 2:0. Nach Steckpass von Brian und starkem lauf konnte er mit links ins lange Eck einschieben. Auch die Kröpeliner kamen jetzt zu dem einen oder anderen Abschluss, so richtig gefährlich wurde es jedoch nicht für unser Tor. Nach 18 Minuten war Schiedsrichter Erik Grußendorf gefragt, der heute insgesamt eine gute Leistung ablieferte. Aufgrund einer Unsportlichkeit wurde ein Spieler von Kröpelin des Feldes verwiesen, sodass der BSV fortan in Überzahl agieren konnte. Solche Situationen können schnell gefährlich werden, wenn man es nicht schafft die Spannung entsprechend hochzuhalten und sich in Sicherheit wiegt. Das sollte heute jedoch nicht passieren, sodass wir nach 24 Minuten direkt auf 3:0 stellten. Nach scharfer Flanke von Fiete in den Strafraum nahm erneut Kolbsen den Ball aus der Luft und versenkte ihn im gegnerischen Kasten. Sauber! Der BSV hatte trotz 1-2 Abschlüssen der Gäste weiterhin die volle Spielkontrolle. Die Gäste konnten unsere Mannen hin und wieder nur durch ein Foul stoppen. So auch bei Jatschi nach einer gespielten halben Stunde, woraus ein Freistoß in zentraler Position resultierte. Paddy nahm sich den Ball und traf aus 25 Metern zum sehenswertesten Treffer des Tages genau in den Knick!

In der Folge hatten die Kessiner weitere hochkarätige Möglichkeiten und das eine oder andere Tor mehr wäre sicher nicht unverdient gewesen, vor dem Kasten fehlte aber letztlich etwas die Ruhe. So ging es beim Stande von 4:0 nach einer der besten Halbzeiten der laufenden Saison in die Kabine.

Kurz nach der Pause kam bei einem Abschluss von Fiete von der rechten Seite nun noch etwas Glück hinzu, da sich der Kröpeliner Schlussmann verschätzte und der Ball ins Tor ging. 5:0! Auch wenn wir nicht ganz das Tempo des ersten Durchgangs halten konnten, waren wir trotzdem weiterhin die klar spielbestimmende Mannschaft. Nach 52 Minuten belohnte sich Ludwig für eine gute Leistung ebenso mit einem Tor und stellte nach starker Balleroberung souverän auf 6:0. Wahnsinn! Der BSV ließ den Ball und Gegner weiterhin laufen, welche sich vermehrt mit langen Bällen versuchten zu befreien und nur selten zum Abschluss kamen. Nach Vorarbeit durch Ludwig baute Kolbsen mit seinem dritten Tor den Vorsprung zum Erhalt der internen Torjägerkanone weiter aus. Kurz darauf wurde Matze, der ein starkes Spiel auf seiner eigentlich angestammten Position im Zentrum machte, für Häßchen ausgewechselt. Nach 67 gespielten Minuten wusste sich der Gegner erneut nur durch ein Foul zu helfen, indem Kolbsen im vollen Sprint aufs Tor von der Seite von den Beinen geholt wurde. Folgerichtig gab es auch hier rot, da neben der Notbremse der Gegner eine Verletzung unseres Stümers in Kauf nahm, was beim Spielstand von 7:0 zumindest fragwürdig erscheint. Den anschließenden Freistoß von Paddy kratzte der Keeper der Gäste diesmal jedoch stark aus dem Winkel. Für Kolbsen ging es nicht weiter und Molski kam, zudem ging Fiete für Richi vom Feld und Enrico ersetzte Tom. Das Spiel verlor nun etwas an Fahrt. Kurz vor Schluss kam der BSV durch ein Eigentor zum 8:0. Ludwig und Enrico scheiterten im Anschluss noch einmal knapp, sodass dies den Endstand bedeutete! Die zahlreichen Zuschauer sahen heute ein sehr starkes Spiel von uns, in dem zu keinem Zeitpunkt Zweifel aufkamen, dieses aus der Hand zu geben. Am Ende konnten wir uns für die gute Rückrunde im letzten Heimspiel noch einmal belohnen und für beste Voraussetzungen für den Saisonabschluss sorgen.

Ole!

Das Buffet war reichlich gefüllt und der Grill lief auf Hochtouren (Großes Dankeschön an alle Organisatoren, Helfer, Köche, DJ etc.). In diesem Rahmen wurden einige Spieler verabschiedet, die uns aufgrund verschiedener Umstände zur nächsten Saison verlassen werden. Danke an Paddy, Ludwig, Matze und Böhmi für euren Einsatz im Dress des BSV! Ihr seid immer wieder gern gesehen, am Spielfeldrand oder auf dem Feld! 😉

Zudem bekam Kolbsen bereits die Torjägerkanone überreicht (wahrscheinlich wird ihm im letzten Spiel keiner mehr seinen Platz streitig machen) und Nils wurde aus Kreisen der Mannschaft zum Spieler der Saison gewählt! Glückwunsch an euch beide! Vielen Dank an Tanja, die uns und alle Zuschauer und Gäste die gesamte Saison bei den Heimspielen an „Tanjas Imbiß“ stets hervorragend versorgt hat. Ebenso an alle Zuschauer und Fans, die auch im Anschluss des Spiels noch dazu kamen und uns über die Saison hinweg unterstützt haben!

Apropos: Wer nun denkt die Saison sei vorüber, dem sei unser dann wirklich letztes Saisonspiel in der nächsten Woche bei Fiko ans Herz gelegt! Anstoß ist am Sonntag um 11 Uhr in der Maxim-Gorki-Straße. Lasst uns gemeinsam die Saison dort würdig beenden, wir freuen uns über jeglichen Support am Spielfeldrand! 🙂

Party

Vielen Dank an Pia für die Bilder!

Aufstellung

Nils Kröner – Tom Hutfilz (76. Enrico Dittmann), Felix Jannott, Julian Parschau, Brian Sturzwage – Fiete Oesterle (69. Richard Lindner), Matthias Tischler (61. Tom Haß), Patrick Runzer, Ludwig Schwarz, Jan Tschirner – Felix Kolbe (69. Eric Molski)

Torfolge

1:0 Julian Parschau 7‘
2:0 Felix Kolbe 12‘
3:0 Felix Kolbe 24‘
4:0 Patrick Runzer 32‘
5:0 Fiete Oesterle 47‘
6:0 Ludwig Schwarz 52‘
7:0 Felix Kolbe 60‘
8:0 Ben-Luca Rödel (ET) 85‘

Herbe Niederlage gegen Rostocker BSG

Am zurückliegenden Sonntag stand das Heimspiel gegen die Rostocker BSG an. Am verspäteten Spielbericht erkennt ihr bereits, dass wir doch einige Tage benötigt haben, um das Spiel zu verdauen. Unser Gegner, die BSG ist aktuell sehr gut drauf. Demnach sollte uns der etwas schlechtere Tabellenplatz des Gastes nicht täuschen. Im Hinspiel gingen wir knapp als Sieger vom Platz und beendeten damals eine lange Serie ohne Sieg. In den letzten Wochen konnten wir hingegen Punkt um Punkt sammeln, sodass das Selbstbewusstsein sehr gut war. Doch dann das Spiel am Sonntag – Autsch!

Spielbericht

Die ersten Minuten ließen noch nicht wirklich übermäßige Feldvorteile einer Mannschaft ausmachen. Es war das erwartete Spiel auf Augenhöhe. Der BSV konnte die ersten Abschlüsse durch Ludwig verzeichnen. Auf der anderen Seite war Nils auf dem Posten und konnte die Versuche der Gäste abwehren. Nach etwa 20 Minuten machte sich dann das Gefühl breit, dass es doch die Gäste sind, die das Spiel mehr und mehr an sich reißen wollen. Der BSV brach ein und die BSG spielte einen guten Ball auf holprigem Geläuf. Zugriff fehlte auf allen Ebenen und in der 33. Minute da, wo sie am meisten benötigt wird – im Strafraum. Der Stürmer spazierte durch unsere Reihen und schob an Nils vorbei ins Tor. Es war der Startschuss eines Torreigens, den die beste Abwehr der Liga nicht alle Tage erlebte. In der 37. Minute folgte das 2:0. Nach einem eigenen Eckball bekam der Kapitän den Ball, schob erst am herauseilenden Nils vorbei und dann gekonnt ins leere Tor. Jubel entbrannte auf der üppig gefüllten Reservebank der Gäste und wir konnten uns im Anschluss nur noch in die Pause schleppen.

Sven am Grübeln

Die zweite Halbzeit starteten wir mit viel Elan und offensiver Ausrichtung. Doch schnell wurden die Räume ausfindig gemacht und ein Konter nach dem anderen rollte auf unser Tor zu. Das ging ganze zehn Minuten mit einigen riskanten Entschärfungen gut, ehe ein Gurkentor nochmal so richtig Entsetzen brachte. Ein Durchstoß über die linke Seite, doch eigentlich noch alles unter Kontrolle. Eigentlich. Denn irgendwie wurde der Flankenversuch immer länger, gar Schnee lag schon drauf, ehe der Ball sich doch noch ins Tor setzte. Okay, dann halt 0:3, noch etwa 35 Minuten – da war doch was? Im Kopf wurden Erinnerungen aus dem Spiel gegen Wittenbeck herausgeholt und weiter ging es mit dem Versuch doch noch etwas zu holen. Es gab einige Parallelen, denn auch dieses Mal konnten wir uns in einen kleinen Rausch spielen. Doch BSG ist nicht Wittenbeck und wir waren heute nicht wir. Die BSG spielte das Spiel stark zu Ende. Der nicht aufzuhaltende Kapitän schnürte in der 71. Minute seinen Doppelpack. Das letzte Tor des Tages – zum Glück.

Enttäuschte Gesichter nach Spielende

Die höchste Niederlage seit über einem Jahr. Glückwunsch an die BSG für den verdienten Sieg auf unserem Platz. Fairer Gegner, tolle Truppe! Weiter geht’s am Sonntag gegen Kröpelin (Achtung: Anstoß 14:00 Uhr –Im Anschluss Saisonabschlussfeier!). Auch wenn wir keine Werbung am vergangenen Sonntag gemacht haben, hoffen wir, dass ihr uns Sonntag ein letztes Mal in Bandelstorf unterstützt. Tanjas Beachbar wird dann auf unbestimmte Zeit die Luken schließen und ihr müsst euch in den Sommermonaten eure Wiener zu Hause aufwärmen. Also, alle Leute ins Auto gepackt oder aufs Tandem geschwungen: Wir sehen uns in Bandelstorf!

Aufstellung

Nils Kröner – Lukas Manski, Felix Jannott, Gian Luca Bandiko, Matthias Tischler – Tim Knispel (56. Brian Sturzwage), Tom Hutfilz, Jan Tschirner, Enrico Dittmann (46. Lukas Böhme), Tom Haß (60. Julian Parschau) – Ludwig Schwarz

Torfolge

0:1 Till Schönfeldt 33‘
0:2 Joshua Tetzner
0:3 Fynn Lux
0:4 Joshua Tetzner

Kräftezehrender Auswärtssieg am Playa de Salzhaff

Letzte Woche mussten wir uns nach guter Leistung mit einem Punkt gegen Steinhagen zufriedengeben. Heute sollte der nächste Dreier her, um den Klassenerhalt auch rechnerisch einzutüten und den Blick nur noch nach vorne richten zu können.

Spielbericht

Bereits auf der Anreise war manch Autobesatzung überrascht von der unüblich langen Anfahrt für die Kreisliga. Vor Ort wurde es mit der Einfahrt über die örtlichen Ferienanlagen nochmal wild, ehe sich dahinter der Fußballplatz auftat. Hier ist der Maulwurf wohl ebenso präsent, wie das vor dem Einbau der Sperre auf unserem heimischen Geläuf der Fall war. Bei drückender Hitze wurde sich warm gemacht und in der Anfangsformation musste mal wieder reichlich rotiert werden. So standen Brian, Richi, Manski und Böller heute nicht zur Verfügung, dafür rückten Maus, Kolbsen, Julian und Enrico zurück in die Startelf, verbunden mit der einen oder anderen Umstellung. Pepelow startete engagiert und so hatte man in der Anfangsphase Glück, dass die ersten Abschlüsse der Hausherren ihr Ziel knapp verfehlten. Der BSV brauchte eine knappe Viertelstunde, um vernünftig ins Spiel zu finden. Die ersten vielversprechenden Möglichkeiten unsererseits ließen nicht lange auf sich warten. Zunächst war es Häschen, der durch eine Unaufmerksamkeit der Gastgeber im Spielaufbau zum Abschluss kam, aber knapp links vorbeischob. Im Anschluss scheiterten Kolbsen am Pfosten und Jatschi im Nachschuss. Kurz darauf konnten wir die mittlerweile verdiente Führung aber bejubeln. Kolbsen zog nach einem Einwurf von Maus einfach mal aus der Entfernung ab. Der junge Torwart auf Seiten Pepelows hatte bei dem eigentlich nur mittelmäßig gefährlichen Abschluss aber Probleme den Ball festzuhalten, sodass dieser ins Tor rutschte. Sowas kann passieren und sieht man sogar auf Champions-League Ebene. Gut für uns, sollte die Führung doch weiteren Schwung verleihen. Wir verpassten es jedoch, diese auszubauen, da auch Fiete nach starkem Querpass von Kolbsen freistehend knapp über das fast leere Tor vergab. Die Spekulation, ob das jetzt am Platz, der fehlenden Ruhe, um den Ball nochmal anzunehmen, oder schlicht und einfach am fußballerischen Unvermögen lag, überlassen wir dem neutralen Beobachter. 😉 Somit ging es mit dem Stand von 1:0 in die Halbzeit, auch wenn man gut und gerne mit 1-2 Toren höher hätte führen dürfen.

Endlich der Führungstreffer – Auch mal lachen 😉

In Halbzeit zwei kam Matze, der kürzlich erst aus Südamerika zurückgekehrt ist, für Enrico auf die rechte Verteidigerseite. Enno machte seine Sache in Halbzeit eins sehr solide, wir wollten jedoch noch für etwas mehr Stabilität im Defensivverbund sorgen. Irgendwie fanden unsere Mannen in weiß aber überhaupt nicht zurück ins Spiel. Vereinzelt konnten nach vorne Nadelstiche gesetzt werden, aber wirklich zwingend wurde es nicht mehr. Trotz weiterer Umstellungen hatten wir Probleme und statt dem in den letzten Wochen gezeigten Fußball hieß es hier jetzt eher lang und weit. Das führte natürlich zu nichts. Ob das Wetter hierbei ebenso seinen Beitrag leistete, kann nur vermutet werden. Trotzdem machte die mittlerweile beste Defensive der Liga auch heute einen guten Job und ließ trotz langer Druckphase der Pepelower nicht wirklich etwas anbrennen, sodass es nie so richtig brenzlig wurde. Mit Einsatz und Kampf stemmte man sich zusammen mit aller Macht gegen den Ausgleich. Umso größer war die Erleichterung, als Schiedsrichter Tom Suckow nach guter Spielleitung abpfiff. Auch solche Spiele müssen mal gewonnen werden! Nach dem Spiel verschafften einige sich noch die bitter nötige Erfrischung im nahegelegenen Salzhaff. Gute Besserung an dieser Stelle auch nochmal an Maus, der sich kurz vor Schluss eine Schulterprellung zuzog.

Weiter geht’s mit zwei Heimspielen an den nächsten beiden Sonntagen gegen die Rostocker BSG (Anstoß 10:00 Uhr) und Kröpelin (Achtung: Anstoß 14:00 Uhr – Im Anschluss Saisonabschlussfeier!), was beides keine leichten Aufgaben werden und wofür wir eure Unterstützung brauchen! Nach dem Spiel gegen Kröpelin findet dann auch unser obligatorischer Saisonabschluss statt. Wir sehen uns in Bandelstorf!

Ein Team

Vielen Dank an Böhmi für die Bilder!

Aufstellung

Nils Kröner – Tom Hutfilz, Julian Parschau, Gian Luca Bandiko (90. Michael Zimmermann), Enrico Dittmann (46. Matthias Tischler) – Tim Pfitzmann, Jan Tschirner, Felix Jannott, Fiete Oesterle, Tom Haß (88. Lukas Böhme) – Felix Kolbe (73. Felix Birkner)

Torfolge

0:1 Felix Kolbe 28‘

Erneutes Unentschieden gegen Steinhagen

Nach dem Auswärtssieg in Hohen Luckow stand gegen den SKV Steinhagen am Pfingstsonntag das 22. Spiel dieser langen Saison an. Im Hinspiel konnten wir uns gerade so einen Zähler erkämpfen. Die Tabellensituation sprach erneut für die Gäste aus Steinhagen (5 Punkte Vorsprung, Platz 4 vs. 8), jedoch zeigte unsere Formkurve in den letzten Wochen stark nach oben (5S, 1U, 1N). Demnach erwarteten wir ein ausgeglichenes Spiel und wollten erneut ungeschlagen auf unserem Geläuf bleiben.

Micha fokussiert in seiner Rolle als Trainer
Spielbericht

Sven hatte sich schweren Herzens und zugleich wohlverdient in den Pfingsturlaub verabschiedet. El Presidente Micha übernahm dankenswerterweise den Job auf der Trainerbank und nahm fünf Veränderungen in sämtlichen Mannschaftsteilen vor. Eine Personalie, die auch letzte Woche heiß diskutiert wurde, war ebenfalls wieder das Thema in den ersten Minuten – der Spielball. Nachdem der Luftdruck des Balles nachgebessert wurde, ging der Spannungsdruck auch in unseren Körpern nach kurzem Abfall wieder hoch. Die Anfangsphase gehörte klar den Gästen. Mit viel Zug nach vorne wurde unsere Abwehr direkt des Öfteren getestet. Aber auch wir kamen nach rund 10 Minuten besser rein. Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Steinhagen belohnte sich dennoch für den mutigen Beginn in der 25. Minute, gerade als wir besser ins Geschehen fanden. Der Kapitän setzte nach und nahm sich den Ball nach einer Unachtsamkeit frech von unseren Füßen weg. Der Weg war frei auf unser Tor. Kurze Verzögerung, kleiner Wackler und dann souverän an Nils vorbei in die Maschen. Das bereits 25. Tor für den Toptorjäger der Liga, der somit 58 % der Tore seiner Mannschaft erzielt. Zuzüglich einiger Vorlagen sicherlich die Lebensversicherung der Gäste in dieser Saison. Kurz vor der Pause hatten wir dann noch unsere größte Chance auf den Ausgleich in der ersten Hälfte. Tommi und Fiete kamen mehrmals im Strafraum an den Ball, der immer wieder abgewehrt wurde. Spektakulär die Rettungsaktion des Steinhäger Abwehrriesen, der den Ball schlussendlich mit dem Kopf aus dem Toreck kratzte. Wir waren da und das merkte man auch bei den Gästen, die zunehmend unzufriedener waren.

Volley
Abwehr
Entsetzen

Halbzeit zwei startete dann mit ganz viel Ballbesitz für uns. Wenn wir eines aus den letzten Wochen in Bundes- und Kreisliga gelernt haben, dann ist es, dass die Ruhe bis zum Schluss bewahrt werden muss. Und so wurde dies auch auf dem Feld dem Gegner vermittelt. Ein Angriff nach dem anderen wurde kontrolliert aufgebaut. Erst war es Brian mit seinem starken Linken, dann Jatschi mit etwas zu viel Rückenlage. Ähnlich zur ersten Halbzeit wurde es hinten besonders brenzlig, wenn wir zu viel Zeit mit dem Spielgerät hatten. Erneut wurde Steinhagen ein paar mal eingeladen doch bitte das zweite Tor zu schießen. Der Einsatz stimmte jedoch, sodass der Ball immer zurückgeholt wurde. Durch das unzureichende Ausspielen der Angriffe ergaben sich für uns ein paar Räume durch schnelles Umschalten. So auch in Minute 76. Über die rechte Seite wurde der Ball nach vorn getragen und nach links gegeben, wo Brian humorlos an der Strafraumkante den Ball ins rechte Eck drosch. Wir drückten Steinhagen weiter in ihre Hälfte und kamen zu mehreren Chancen, die jedoch nicht den Weg ins Tor fanden.

Brian bei einem seiner gefährlichen Standards

Somit trennen wir uns erneut 1:1 gegen Steinhagen. So ganz zufrieden in Anbetracht des Chancenplus waren wir direkt nach Abpfiff nicht. Nimmt man jedoch das Hinspiel und die vielen Einladungen im Spielaufbau beim Rückspiel mit in die Rechnung auf, passt der Punkt. Viel wichtiger: Wir behalten den positiven Trend der Rückrunde bei und bleiben an Steinhagen dran. Mit einem Sieg hätten wir den Klassenerhalt klarmachen können. Das nehmen wir uns für das kommende Spiel am 26.05. um 14 Uhr in Pepelow vor. Danke für eure Unterstützung! Gute Besserung an Böller, der in der 70. Minute leider verletzt am Fuß ausgewechselt werden musste und für den die Saison vorbei ist. 5 Tore und starke 105 Minuten pro Tor – damit reihst du dich zwischen Kane und Boniface ein. Komm gesund zurück!

Abschlusskreis mit verletztem Böller

Vielen Dank an Pia für die Bilder!

Aufstellung

Nils Kröner – Brian Sturzwage, (90. Felix Birkner), Felix Jannott, Gian Luca Bandiko,
Lukas Manski – Richard Lindner, Jan Tschirner, Tom Hutfilz , Fiete Oesterle, Tom Haß (85. Julian Parschau) – Tim Hagemann (70. Tim Knispel)
Bank: Enrico Dittmann, Eric Molski

Torfolge

0:1 Denny Schäfer 25‘
1:1 Brian Sturzwage 74‘

Auswärtssieg in Hohen Luckow

Sonntag, 14 Uhr auswärts bei Hohen Luckow. Im Hinspiel gingen wir trotz starker Druckphase zum Ende des Spiels als Verlierer vom Platz. Daraus wollte man heute lernen und zudem den Aufwärtstrend der letzten Spiele (mit Ausnahme des Spiels gegen Klein Belitz) fortsetzen.

Spielbericht

Tatsächlich konnten wir mal mit einer ähnlichen Formation wie in der Vorwoche gegen Bützow starten. Lediglich Brian musste links hinten durch Richi vertreten werden und Paddy rückte für Luca in die Startelf, wodurch Tom von der 6 in die Innenverteidigung wechselte. Bei bestem Frühlingswetter und hervorragenden Bedingungen waren auch wir heiß!

Bereits in den ersten paar Spielminuten konnten sich gute Torchancen erarbeitet und der Ball sowie der Gegner laufen gelassen werden. Das Spielgerät sollte jedoch kurze Zeit später für Verwirrung bei Spielern und Fans sorgen, von denen auch wir heute zahlreich begleitet wurden. Danke dafür! So war es vor allem der Schiedsrichter, welcher den Luftdruck des Leders nicht für ausreichend hielt, sodass drei Bälle nicht den erforderlichen FIFA-Standards entsprachen und ein Spieler mitten in der ersten Halbzeit mit diesen erstmal zum Aufpumpen geschickt wurde. Dazu kam das viele Buschwerk rund um den Platz, wodurch die Ballsuche hin und wieder etwas mehr Zeit als üblich in Anspruch nahm. Hiervon ließ man sich jedoch nicht beirren und versuchte die Spannung hochzuhalten. Zuerst waren aber die Gastgeber erfolgreich. Nach Foul von Manski in der Nähe der Außenlinie war es mal wieder ein Standard, der uns in Rückstand brachte und zeitgleich die erste nennenswerte Möglichkeit der Hausherren darstellte. Bitter, aber Mund abputzen und weitermachen! Kurz darauf konnte El Capitano Jatschi per souverän verwandeltem Elfer nach Foul an Wiesnwirbler Ludwig ausgleichen, also wieder alles auf Anfang. Ludwig selbst kam in der Folge zu dem einen oder anderen Hochkaräter, Kapital konnten wir daraus jedoch noch nicht schlagen, sodass es mit dem 1:1 in die Pause ging. Zu Beginn von Hälfte zwei kam Fiete für Enrico auf die rechte Seite. Direkt von Beginn an ließ der BSV das sorgfältig überprüfte Spielgerät weiterhin gut laufen und erarbeitete sich Chance um Chance. Timbo wurde nach etwas mehr als 60 Minuten für Häschen gebracht und trotz gefühlt 75% Ballbesitz wollte die Führung nicht fallen und das Bollwerk der stark kämpfenden Mannen aus Hohen Luckow hielt. Der Klassiker wäre in dieser Phase wieder ein Gegentor durch einen langen Ball gewesen. Heute jedoch nicht! Wir blieben dran und konnten in der 86. Minute durch einen Angriff über rechts und Pass in die Mitte endlich das erlösende 2:1 erzielen! Ludwig leitete in der Mitte nochmal weiter auf Maus, der sich für die starken Leistungen der letzten Spiele belohnen konnte und sicher vollstreckte. Mannschaft und Fans explodierten förmlich! Der berühmte Knoten schien durch den Brustlöser geplatzt zu sein, sodass im fast direkt darauffolgenden Angriff „Doppelmaus“ den Ball nach Eroberung am Torhüter vorbeischob zum 3:1. Sauber! Kurz darauf scheiterte Timbo noch einmal am Keeper. Das 4:1 wäre mit Sicherheit nicht unverdient, in Anbetracht des lange ausgeglichenen Spielstands vielleicht aber auch etwas zu viel des Guten gewesen. Danach war Schluss und gemeinsam mit den Fans wurde noch ein Foto für Familie Kolbsen, die ab sofort als Dreiergespann agiert, geschossen. Willkommen kleine Tilda! 

Siegerkreis nach dem Spiel, bevor es zu den Fans ging

Weiter geht’s morgen am Pfingstsonntag um 10 Uhr zu Hause, wir hoffen auf ebenso zahlreiche Unterstützung!

Aufstellung

Nils Kröner – Richard Lindner (80. Felix Birkner), Felix Jannott, Tom Hutfilz, Lukas Manski – Tim Pfitzmann (88. Ron Täubert), Jan Tschirner, Patrick Runzer (88. Eric Molski), Enrico Dittmann (46. Fiete Oesterle) – Ludwig Schwarz, Tom Haß (64. Tim Knispel)

Torfolge

1:0 Bastian Steinbach 20‘
1:1 Jan Tschirner 22‘
1:2 Tim Pfitzmann 86‘
1:3 Tim Pfitzmann 88‘

Dritter Heimsieg in Folge über Bützow

Am Sonntag war die Zweitvertretung aus Bützow bei uns in Bandelstorf zu Gast. Nach der Last-Minute-Niederlage in Klein Belitz waren die Stellschrauben schnell ausgemacht und hoffentlich richtig gedreht. Der Gegner hatte es in sich! Bützow startete gut ins Jahr 2024. Bis auf einen Ausrutscher gegen Pepelow gewann man alle Spiele und konnte sich somit auf Platz 2 vorschieben. Das Hinspiel endete nach 50-minütiger BSV-Überzahl 0:0. Vor dem Spiel regnete es ordentlich, sodass der Platz gut angefeuchtet war. Der Ball sollte also schneller und noch unberechenbarer werden als sonst.

Platzbegehung auf der Suche nach Leckerbissen
Spielbericht

Die Zahl vier scheint unsere Lieblingszahl zu sein, wenn es um Startelf-Wechsel geht. Nach überstandenen Blessuren und Krankheiten konnten Nils, Manski und Jatschi wieder ran. Häschen durfte zudem beginnen, sodass erneut vier Wechsel von Sven im Vergleich zur Vorwoche vollzogen wurden. Das Spiel startete ausgeglichen mit vielen Ballaktionen im Mittelfeld. Die Mannschaften tasteten sich erst einmal ab. Nach rund zehn Minuten waren wir dann griffiger in den Aktionen und konnten das Spiel an uns reißen. Mit einem langen Ball hebelte Brian die Bützower Abwehr in der 17. Minute dann so aus, dass Ludwig allein auf den Torwart zulief. Dieser stand sehr weit am Pfosten, sodass ein gezielter Schuss mit der Innenseite genügte, um den Ball ins Tor zu legen. 5. Spiel, 5. Tor! Klasse! Im Anschluss hatte es Bützow schwer ins Spiel zu finden. Der Aufbau hakte und die ballstarken Stürmer konnten nur selten freigespielt werden. Wir hatten in der Folge unsere Chancen die Führung auszubauen. Enno und Maus mit guten Annäherungen, ehe Häschen ins Tor traf. Leider wurde der Treffer aufgrund einer Abseitsstellung zurückgenommen. Knappe Kiste! Wir waren präsent in den Zweikämpfen und konnten kurz vor der Pause das 2:0 erzielen. Einwurf von Brian an der Mittellinie auf Jatschi, der in den Lauf von Ludwig gibt. Dieser ist erneut nicht mehr aufzuhalten und schiebt wieder am Torwart vorbei ins Netz. Was für eine Serie!

Es ging mit viel Zuversicht in die Kabine und anschließend zurück aufs Feld. Auch in der zweiten Halbzeit waren wir direkt gut drin und hatten unsere Möglichkeiten. Enno machte nach sehr guter Leistung Platz für Richi, ehe es anfing zu gießen. Der Ball wurde glitschig. Nils hielt das jedoch nicht davon ab auch mal die anlaufenden Stürmer aussteigen zu lassen. Was für eine Ballführung! Der muss mal höherklassig gespielt haben! Mit Böhmi und Fiete kamen dann weitere frische Kräfte auf den Platz, um die anlaufenden Bützower vom Tor fernzuhalten. Zwingend wurde es auf beiden Seiten nicht wirklich. Dennoch erfolgte in der 77. der Anschlusstreffer. Aus guter Freistoßposition flog der Ball scharf und dazu noch aufsetzend in Richtung Nils, der den Schuss abwehren konnte. Der Topstürmer der Gäste setzte jedoch zielstrebig nach und konnte zum Anschluss einschieben. Maus und Böhmi hatten die Entscheidung auf dem Fuß, der Ball wollte jedoch nicht reingehen, sodass es bis zum Ende spannend blieb. Der Sieg wurde eingetütet und war auch am Ende verdient.

Erneut sammeln wir also wichtige Punkte gegen Mannschaften aus der oberen Etage. Nun heißt es das Ergebnis zu bestätigen. Es geht am Sonntag nach Hohen Luckow, wo ein ähnliches Auftreten gefordert ist. 14 Uhr Anpfiff! Danke an unsere treuen Fans, die uns auch bei diesem Wetter unterstützt haben.

Nach dem Spiel versorgte uns Brian mit regionalen Köstlichkeiten
Aufstellung

Nils Kröner – Brian Sturzwage (71. Lukas Böhme), Felix Jannott, Gian Luca Bandiko, Lukas Manski – Tom Hutfilz, Jan Tschirner – Tim Pfitzmann (90. Michael Zimmermann), Enrico Dittmann (67. Richard Lindner) Tom Haß (71. Fiete Oesterle) – Ludwig Schwarz

Torfolge

1:0 Ludwig Schwarz 17. Minute
2:0 Ludwig Schwarz 45. Minute
2:1 Johannes Belosa 77. Minute

Punktverlust in letzter Minute

Spielbericht

Am letzten Sonntag ging es für den BSV zum SV Klein Belitz. Erneut stand Sven vor der Aufgabe, die Mannschaf umbauen zu müssen. Nils, Jatschi, Timbo und Lukas Manski waren im Vergleich zur Vorwoche nicht in der Startelf zu finden. Fiete rückte trotz Blessuren ins Tor, Enrico verteidigte hinten rechts, Paddy fand sich auf der 6 wieder und Kolbsen durfte die rechte Offensive beackern. Bei herrlichem Frühlingswetter und einer sehr ordentlichen Kulisse (auch dank unserer zahlreichen Fans) legten beide Teams los wie die Feuerwehr. Ludwig und Kolbsen wurden in der Anfangsphase sehr ruppig von den Beinen geholt oder auf andere Weise versucht aus dem Weg zu schaffen. Dennoch konnte ein Steckpass von Ludwig Böller erreichen, der nach zehn Minuten eiskalt blieb und zur 0:1 Führung traf. Nur vier Minuten später lag der BSV jedoch hinten. Was war passiert? Unstimmigkeiten in der Kessiner Defensive sowie zielgenaue Zuspiele der Klein Belitzer sorgten für die schnelle Trendwende. Danach beruhigte sich die Partie etwas. Vereinzelte Abschlüsse von Paddy, Kolbsen und Ludwig fanden jedoch noch nicht den Weg ins Tor. Nach knapp 30 Minuten dann aber eine gute Balleroberung von Kolbsen auf der rechten Seite. Nach einem Sprint zur Grundlinie, nahm er den Kopf hoch und servierte Böller den Ball perfekt, der mit seinem Doppelpack den Ausgleich bescherte. In der Folgephase hatte der BSV durch Latten- und Pfostentreffer der Gastgeber Glück, dass keine weiteren Tore in der ersten Halbzeit auf der Anzeigetafel standen.

Die zweite Halbzeit begann ähnlich, wie die erste aufgehört hatte. Wenig Strafraumaktionen der Gäste, oftmals wurde versucht mit langen Bällen unsere schnellen Offensivleute zu finden, die jedoch häufig zu ungenau waren. Die Gastgeber waren vorallem nach Standardsituationen und im Umschaltspiel gefährlich, konnten ihre Chancen jedoch nicht nutzen. Wie aus dem Nichts dann die Riesenchance in der 75. Minute. Eine Flanke von außen erreichte Böller, der frei vor dem Torwart stand und bereit für seinen Hattrick war. Doch der Schiedsrichter entschied auf Abseits, obwohl der Belitzer gut zwei Meter hinter dem Ball stand. Aber sei es drum. Nachdem sich der BSV mit dem Unentschieden abgefunden hatte, gab es in der letzten Aktion noch eine Ecke für Klein Belitz. Diese wurde an den zweiten Pfosten getreten, in die Mitte geköpft und im Tor versenkt. Jubel bei den Gastgebern, Enttäuschung beim BSV. Besonders nach der schwächeren zweiten Hälfte geht die Niederlage allerdings in Ordnung. Am Sonntag um 10:00 Uhr erwarten wir dann in der Kuhstall-Arena den Tabellenzweiten aus Bützow. Kommt gerne wieder vorbei und vielen Dank nocheinmal für eure grandiose Unterstützung am letzten Sonntag!

Aufstellung

Fiete Oesterle – Enrico Dittmann (46. Julian Parschau), Felix Jannott, Gian Luca Bandiko, Brian Sturzwage – Felix Kolbe, Tom Hutfilz, Patrick Runzer, Tim Pfitzmann (82. Ron Täubert) – Ludwig Schwarz, Tim Hagemann (76. Tom Haß)

Torfolge

0:1/2:2 Tim Hagemann 10’/28′
1:1 Nick Dukat 13′
2:1 Justin Laatz 14′
3:2 Christian Riemann 90′

Torspektakel gegen Ligagefährten

Nach dem Auswärtspunktsieg in Wittenbeck in letzter Sekunde stand für den BSV Kessin das Heimspiel gegen die Zweitvertretung von Lok an. Die beiden Mannschaften spielen seit vier Spielzeiten gegeneinander. In den vergangenen Jahren erspielte sich der BSV eine Bilanz von 3S-2U-1N (Rückrunde 2021 wurde nicht ausgetragen). Im Hinspiel trennten sich beide Mannschaften torlos 0:0, was gleichbedeutend mit dem Startschuss eine schier endlosen BSV-Negativserie war, die erst am Jahresanfang zu Ende ging. Lok sorgte in den letzten Wochen ausschließlich für positive Ergebnisse. Seit zehn Spielen ungeschlagen, reisten sie zu uns in die Kuhstallarena mit drei Punkten Vorsprung in der Tabelle. Der Wettergott meinte es gut mit uns. Trotz angesagtem Schneesturm und eisigen Temperaturen schien die Sonne, wie wir es aus Bandelstorf kennen – Kaiserwetter.

Spielbericht

Im Vergleich zur Vorwoche musste Coach Sven erneut viermal wechseln. Unter anderem stand seine Passmaschinen-Doppel-Sechs, bestehend aus Paddy und Laubi nicht zur Verfügung. Tom rückte auf die Sechs, Luca hinten rein. Wiesnwirbler Ludwig wurde nach seinem Doppelpack erneut in die Spitze gepackt und bekam Unterstützung von Böller, der nach überstandener Nausea wieder fit war.

Die Präsidenten unter sich

Von Beginn an bot sich den Zuschauern ein Spektakel. Es ging hin und her und die ersten Spieler hatten bereits nach wenigen Minuten die Hände in die Seiten gestützt, um Luft zu holen. Wie in der letzten Woche erfolgte in der 10. Minute das erste Gegentor. Der Lok-Spieler schoss mit viel Power den Ball in unser Netz. Wir ließen uns davon nicht verunsichern, starteten wir doch ebenfalls gut in die Partie. Zwei Zeigerumdrehungen später versammelten sich alle Spieler um den Sechzehner der Gäste. Ludwig war gefoult worden, es gab keine zwei Meinungen – Elfmeter. Mr. Sicher trat an und verwandelte souverän ins Tor. In Minute 15 dann die Führung für uns. Einwurf, Böller lässt klatschen, Ludwig nimmt den Ball ein paar Meter mit und schiebt sicher ins Eck ein. Auch im Anschluss zeigten beide Seiten viel Offensivpower. Maus und Timbo liefen die Außenbahnen auf und ab, sodass selbst die Gegenspieler voll des Lobes waren und dies lautstark die Mitspieler wissen ließen. „Die Nummer 7 ist jedes Mal einen Schritt schneller als ihr.“ Quasi ein Ritterschlag auf dem Platz vom Gegner. Das 3:1 fiel in einer Phase, in der sich das Spiel bereits etwas beruhigt hatte. So sehr beruhigt, dass dem sonst famos haltenden Torwart ein Passfehler unterlief, den Böller antizipierte. Noch ein fieser Tunnel durch die Beine und der Ball trudelte über die Linie. Maus traf im Anschluss an eine Mehrfachchance die Latte, ehe kurz vor der Pause dann doch noch der Anschlusstreffer nach einem feinen Steckpass fiel. Trotz Chancenplus nur eine knappe Führung zum Pausentee.

Die zweite Halbzeit begann mit einem Wechsel. Kolbsen kam für Böller, der alles gegeben hatte. Das Spiel war nun ausgeglichen und Lok spielte sich durch die Mitte nach vorn. Es waren vor allem viele Dribbel-Szenen von Lok zu sehen, die der BSV jedoch konsequent – spätestens in der Innenverteidigung – wegverteidigte. Über die Außen kam wenig zustande, denn an Brian und Manski war fortan kein Vorbeikommen mehr. In Minute 71 konnte Kolbsen dann eiskalt im Eins gegen Eins die Vorentscheidung erzielen. Erneute Vorlage von Ludwig, der gefoult den Ball weitergeben konnte. Im Anschluss war nur noch der BSV am Drücker und immer wieder stand der Torwart von Lok im Fokus, der spätestens jetzt seinen Fehler wieder gutgemacht hatte. Tom noch an die Latte, ehe Fiete das 5:2 machte. Kolbsen gab den Ball auf den mitgelaufenen Mitspieler, der den Ball mit der Innenseite ins kurze Eck bugsierte. Kolbsen krönte seine starke Leistung in der zweiten Halbzeit mit seinem zweiten Tor, bei dem er den Torwart mit einem feinen Heber von der Strafraumkante überwand. Am Ende konnte sich auch Nils noch einmal mit einer grandiosen Parade auszeichnen, die den Vier-Tore-Vorsprung sicherte.

Am Ende können wir die Bilanz gegen Lok weiter aufhübschen und zudem an ihnen in der Tabelle vorbeiziehen. Ein torreiches Spiel gegen eine faire und freundliche Gastmannschaft schiebt uns auf den 7. Tabellenplatz. Am Sonntag, den 28.04. steht erneut ein Spiel gegen einen Tabellennachbar an. Es geht zur heimstarken Elf von Klein Belitz, die einen Punkt hinter uns liegen. Anpfiff ist um 14 Uhr. Wir freuen uns auf euch! Übrigens trat eine knappe halbe Stunde nach Abpfiff das ein, was der Wettergott vorhergesagt hatte: Hagel und ein plötzlicher Temperaturabfall. Wieder mal Glück gehabt!

Aufstellung

Nils Kröner – Brian Sturzwage, Felix Jannott, Gian Luca Bandiko, Lukas Manski – Tom Hutfilz, Tim Pfitzmann- (70. Julian Parschau), Tim Knispel (35. Fiete Oesterle), Jan Tschirner (70. Richard Lindner) – Ludwig Schwarz (75. Tom Haß) , Tim Hagemann (46. Felix Kolbe)

Torfolge

0:1 Nico Steigels 10. Minute
1:1 Brian Sturzwage (FE) 12. Minute
2:1 Ludwig Schwarz 15. Minute
3:1 Tim Hagemann 39. Minute
3:2 Mario Berner 44. Minute
4:2 Felix Kolbe 71. Minute
5:2 Fiete Oesterle 86. Minute
6:2 Felix Kolbe 88. Minute

Unglaublicher Auswärtspunktsieg beim Tabellenführer in letzter Sekunde

Anschnallen! Festhalten! Das sind die Spiele, warum wir den Fußball so lieben und die Spielberichte, die nochmal Jahre später rausgeholt werden, um alle in die Szenerie zurückzuführen. Bei windigem Westwind fanden wir uns heute (14.04.) beim Tabellenführer ein. Nach dem Sieg in letzter Minute gegen Jürgenshagen wollten wir ein positives Erlebnis folgen lassen. Der SV Wittenbeck thront bisher ungeschlagen an der Tabellenspitze, musste jedoch die zurückliegenden Wochen jeweils einen 0:3 Rückstand wettmachen. Mit Erfolg. Das Hinspiel verloren wir knapp mit 1:2. Trotz des aktuellen tabellarischen Unterschieds von zehn Plätzen trafen die beiden besten Abwehrreihen der Liga aufeinander. Tore sollte es dennoch geben. Am Fließband. Und mit einem Finale Furioso.

Fußballerdehnen vor dem Spiel
Spielbericht

Im Vergleich zur Vorwoche musste Coach Sven viermal wechseln. Trotz vieler Gedankenexperimente am Herrenausflugswochenende stand die Aufstellung erst 30 Minuten vor dem Spiel fest. Laubi, Paddy, Fiete und Ludwig starteten von Beginn an. Ludwig schnupperte die Monate zuvor noch reichlich Heimatluft, ehe es ihn wieder in den Norden verschlug. Bei fünfwöchiger Rückrundenvorbereitung in den Bergen und dreimal Training plus Spiel in der Woche erwartet ihn also bei uns das, was Leistungssportler abtrainieren nennen. Rein ins Spiel – ich hoffe der Gurt sitzt noch.

Der SV aus Wittenbeck fand perfekt ins Spiel und verlangte uns von Beginn an gut was ab. Hatten wir nicht nur den mutig aufspielenden Gegner, sondern auch den Wind vor unserer Stirn. Die Chancen spielten sich in unserem Sechzehner ab. Umso ärgerlicher war es in der zehnten Minute. Die erste Großchance von uns fand leider nicht den Weg ins Tor. Der anschließende Angriff von Wittenbeck saß umso mehr. Über die pfeilschnelle rechte Seite gelangte der Ball ins Zentrum. 0:1 aus unserer Sicht. Im Anschluss war es ein eher ausgeglichenes Spiel. Der SV mit klarem Plus hinsichtlich Kreativität, Schnelligkeit und Ballbesitz. Dennoch wurde es auch bei uns des Öfteren gefährlich. Die Genauigkeit fehlte. Umso zielstrebiger machte es dann Wittenbeck vor dem 0:2. Ein Pass durchs gesamte Zentrum, ein Chip in den freien Lauf, Pass in die Mitte, Tor. So einfach kann Fußball sein und so ärgerlich ist es, wenn du das aufgezeigt bekommst. Im Anschluss ertönte der Pausenpfiff. Wir zeigten im Vergleich zu den Vorwochen eine recht vernünftige erste Halbzeit. Jedoch stimmte erneut das Ergebnis nicht.

Aber es gibt ja noch eine zweite Hälfte. Und diese sollte uns mit massig Rückenwind beflügeln. Wir ließen Wittenbeck nun etwas mehr kommen, standen kompakter und kamen direkt zu ersten guten Abschlüssen, die der Heimtorwart allesamt hielt. Erneut der Treffer ins Mark. Eine schöne Abnahme des Wittenberger Goalgetters flog abgefälscht über Nils ins lange Eck. Das war dann doch ein sehr herber Rückschlag, aber Wittenbeck hatte ebenfalls in den letzten Wochen jeweils 0:3 zurückgelegen. Warum sollten wir das nicht auch schaffen? Wir näherten uns an und kamen endlich zum Torerfolg. Maus spielte Ludwig frei, der den Ball mit viel Übersicht im Tor unterbrachte. Anschluss, 1:3 jetzt waren wir da. Wittenbeck spielte weiter Offensivfußball, für uns ergaben sich dadurch sehr vielversprechende Räume. Ein Schuss von Jatschi flog an die Latte, mehrere Ecken wurden nicht konsequent eingeschweißt. Wittenbeck kam zu einem Pfostenschuss, der jedoch die Schlussphase einläutete, in der sich nur noch der BSV Großchancen erspielte. Ludwig, Fiete und Timbo scheiterten am Keeper, hinten wurde alles wegverteidigt oder konsequent von Nils abgefangen. In der Mitte lief die BSV-Ballmaschine Laubi-Paddy an und produzierte Chance um Chance. Dann erneutes Anlaufen nach einem Wittenbecker Spielaufbau. Der Torwart verstolpert und Ludwig schiebt erneut ein. Drittes Saisontor im zweiten Spiel. Anschlusstreffer und noch 5 Minuten zu gehen. Alles drin – es wurde spätestens jetzt hitzig. Wir liefen an, scheiterten, machten weiter. Drei Minuten Nachspielzeit fast rum. Nochmal eine Ecke. Abgewehrt. Doch aus dem Hintergrund hört man nur noch LEO. Alle richten den Blick auf Manski. Dieser nimmt den Ball volley und schießt ihn wie ein Pfeil an Freund und Feind hinweg ins Tor. Spätestens jetzt brachen alle Dämme bei uns. Unglaublich was da los war.

Was für eine Willensleistung beim Spitzenreiter. Wir kamen aus der Jubeltraube gar nicht mehr raus. Kurz danach war Schluss. Der Punkt fühlte sich nach dem Spielverlauf an wie ein Sieg. Dass dieses 0:3 noch gedreht wurde, zeugte von einer enormen Portion Glauben und Willen an die eigenen Kräfte. Der Punkt wurde standesgemäß begossen. Unser Fokus richtet sich jedoch spätestens am Mittwoch wieder auf das nächste Spiel. Am Sonntag, 10 Uhr spielen wir gegen die Zweitvertretung von LOK. Es geht um den Anschluss ans Tabellenmittelfeld.

Aufstellung

Nils Kröner – Felix Birkner (30. Brian Sturzwage), Felix Jannott, Tom Hutfilz, Lukas Manski – Patrick Runzer, Christian Laubert (90. Tom Haß) – Tim Pfitzmann (70. Tim Knispel), Fiete Oesterle, Jan Tschirner – Ludwig Schwarz

Torfolge

0:1 Nils Baseda 10. Minute
0:2 Paul Sven Frase 37. Minute
0:3 Marco Uchytil 50. Minute
1:3 Ludwig Schwarz 65. Minute
2:3 Ludwig Schwarz 88. Minute
3:3 Lukas Manski 93. Minute