Torspektakel gegen Viktoria führt zum ersten Heimsieg

Heute sollte der Mini-Heimfluch, mit zwei sieglosen Heimspielen in der bisherigen Saison enden. Nach der Heimniederlage gegen Schwaan bekam der BSV schon nach einer Woche wieder die Chance auf den ersten Dreier in der heimischen Kuhstall-Arena! Im Vergleich zur Vorwoche rückten Matze, Maik, Tom, Malte und Joey in die Startelf. Nils, Maus, Jatschi, Luca und Böller fehlten dafür oder nahmen zunächst auf der Bank Platz.
Rein ins Spiel:

Nicht einmal fünf Minuten waren gespielt und schon die erste Hiobsbotschaft für den BSV. Arvid verletzte sich nach einem Zweikampf am Sprunggelenk (Gute Besserung!) und wurde von Toni ersetzt, der sich doch eigentlich gerade noch etwas vom Kiosk holen wollte. Er kam aber ebenso, wie seine Mitspieler gut in die Partie. Der BSV erspielte sich in der Anfangsphase mehrere Möglichkeiten und wollte heute keinen Zweifel an einem Heimsieg aufkommen lassen. Nach knapp 20 Minuten dann die Führung. Über eine schnelle Kombination zwischen Kolbsen und Simon landete der Ball in der Mitte bei Malte, der eiskalt vollstreckte. Nicht einmal drei Zeigerumdrehungen später belohnte sich Simon nach schöner Einzelleistung selbst zum 2:0. Der BSV spielte sich in einen Rausch, nur dieses Mal dauerte es fünf Minuten. Nach schnellem Einwurf auf der linken Seite, setzte sich Malte gut gegen seinen Gegenspieler durch und erzielte den Doppelpack zum 3:0. Nach der komfortablen Führung schaltete der BSV ein paar Gänge zurück und die Viktoria kam besser ins Spiel. Erst landete ein Freistoß am Pfosten, kurze Zeit später trafen die Rostocker zum 3:1. Davon ließ sich der BSV nicht beirren. Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld von Tom, scheitert Kolbsen noch mit Kopfball am Torhüter, Janotta machte es besser und stellte den 3-Tore-Abstand wieder her, der allerdings nur kurz hielt. Noch vor der Pause trifft die Viktoria nach einer Ecke. 4:2. Durchatmen. Pausentee.

Die zweite Hälfte begann, wie die erste aufgehört hatte. Innerhalb von zwölf Minuten fallen drei Tore durch den BSV, aber der Reihe nach. Drei Minuten waren gespielt, als Joey Simon mustergültig bediente, der mit seinem Doppelpack zum 5:2 einnetzte. Nach 54 Minuten dann der Elfmeterpfiff. Den fälligen Strafstoß verwandelte Malte sicher zum 6:2. Dreierpack. Stark!!
Sechs Minuten später dann das Premiere-Tor für Joey. Nach einem starken Spiel belohnt sich der Flügelflitzer nach Vorarbeit von Kolbsen zum 7:2. Viel besser kann man eigentlich nicht aus der Pause kommen. Danach verflacht das Spiel etwas, auch wenn Maus und Timbo nach ihren Einwechslungen noch Chancen für weitere Tore haben. Die letzten Minuten des Spiels gehören noch einmal dem BSV in Person von Kolbsen, der sich endlich selbst belohnte. Zuerst erzielt er das 8:2, im Anschluss bereitet er das Eigentor zum 9:2 perfekt vor, indem ein Verteidiger seine scharfe Flachflanke ins eigene Tor befördert.

Entstehung des 8:2
9:2, Schlusspunkt!

Damit der Schlusspunkt einer exzellenten Heimvorstellung des BSV, der sich phasenweise in einen Rausch spielte und völlig zurecht in dieser Höhe heute gewann und den ersten Heimsieg der Saison holte. Nach dem Spiel folgte noch die feierliche Verabschiedung von Simon, der den BSV nach zwei Jahren Richtung Heimat verlässt und menschlich sowie sportlich eine große Lücke hinterlassen wird! Für dich alles alles Gute für die Zukunft und schau gerne wieder vorbei, wenn es passt! So nun genug der Emotionalität 😉
Nach dem spielfreien Wochenende trifft der BSV am Samstag, den 17.10.26 um 14:00 Uhr auswärts auf die LSG Lüssow 79, die sehr gut in die Saison gestartet sind. Kommt gerne vorbei, genießt die Woche und dankeschön an alle die am Sonntag vor Ort waren oder unseren Ticker erneut verfolgt haben…
Blau-weiße Grüße!

Sieg!
Torfolge

1:0 Malte Krapf (19.)
2:0 Simon Lenzner (22.)
3:0 Malte Krapf (27.)
3:1 Maik Neu (42.)
4:1 Felix Jannott (44.)
4:2 Christian Adam (45.)
5:2 Simon Lenzner (48.)
6:2 Malte Krapf (54.)
7:2 Joey Becker (60.)
8:2 Felix Kolbe (88.)
9:2 Eigentor (90.)

Aufstellung

Matthias Weber – Arvid Staeben (7. Toni Linda), Tom Hutfilz, Maik Wagenknecht, Richard Lindner- Joey Becker (63. Tim Pfitzmann), Til Möhwald, Felix Jannott (63. Christian Laubert), Simon Lenzner- Malte Krapf (69. Tim Knispel), Felix Kolbe